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Hand eienes Pianisten


Artikelcode: ROD.011



Hand  eienes Pianisten




Hand eines Pianisten by Auguste Rodin

”Rodin ist der Bildhauer von den Händen, sowie Verlaine ihr Dichter ist” ist ein Zitat von Gustave Kahn.        
Wie Recht Kahn hatte, als er das sagte. Rodin konnte als kein anderer die Expressivität und das Raffinement, die Hände besaßen, darstellen. Auf der Suche nach Rhythmik und Harmonie in seinen Werken, probierte er es bei den Händen anzuwenden.”Gesichter ohne Augen und Stimme, aber die durchaus sehen und sprechen”.
Die Hand von Gott ist kreiert in 1898 und in dieser brach Rodin mit der traditionellen Komposition und adoptierte eine Form, in welcher eine Annahme von  der  Fantasie zentral stand. Die Hand, die kräftig die Materie knetet, woraus die Menschheit entsteht. Dies ist zur gleichen Zeit auch ein starkes Bild vom Künstler, der eine Welt erschafft aus dem Nichts. Rodin hatte ein großes Wissen von der Renaissance und mittelalterlicher Kunst. Vielleicht wählte er hierfür, um Gott aufzufordern, genau wie Künstler aus dem Mittelalter eine Hand aus den Wolken zu Vorschein kommen zu lassen. Es ist wahr, dass Rodin Händen mehr Wert andichtete als an welch anderen Teilen des Körpers. Fasziniert durch die expressive Kraft von Händen, studierte er sie unentwegt. In seinem Studio sammelte er mehr und mehr Schablonen, Formen aus Lehm, Gipsmodelle in welcher die Finesse und Konturen der Hand als lebendes Wesen zurück kamen. Rodin gab, mittels der Hände die er modellierte, seinen Themen alle Formen von Expression mit. Von Verzweiflung bis zum Stolz, von Liebe bis Unruhe, alle möglichen Variationen der menschlichen Emotionen konnte Rodin seinen Händen mitgeben. Rodin war ein Bildhauer des Impressionismusses. Er benutzte, genau wie die Maler, die Natur um sein Werk zu beleben. Auch probierte er die Zeitweiligkeit der Impression wieder zu geben. Sein Werk fällt auf durch die unregelmäßige Oberfläche, worauf der Lichteinfall Glänzen verursacht. Dieser Glanz gibt dem Bild eine neue Art Beweglichkeit. Dieser optische Effekt war aber nicht sein hauptsächliches Streben. Mit dieser Manier des Darstellens, probierte Rodin den Wachstumsprozess von einer Skulptur sehen zu lassen. Wie Maler ihre Werke aus Farb- und Lichtflecken aufbauten, so baute Rodin seine Figuren aus Lehm und Bronze. Durch das sichtbar werden des Entstehungsprozesses, wusste Rodin den zeitlichen Aspekt in seinem Werk hervorzuheben. In der Bildhauerkunst wird der Therm Impressionismus selten benutzt. Wegen des Materials ist es beinahe unmöglich, die Wirkung des Lichtes zum Ausdruck zu bringen. Ein Künstler, dem das aber wohl gelang, ist Auguste Rodin. Rodin hielt aber zur gleichen Zeit auch an allem fest, was die Expressionisten über Bord werfen wollten. Er schloss sich an bei der Mythologie und der Literatur, und rief Passion und Heroik hervor, kurzum, er spiegelte das Tragische und Pessimistische, das sein Jahrhundert überschattete, wieder. Sein Werk macht die innerliche Kraft der Seele sichtbar und strebt nach einem Ausdruck von einem gequälten, durchrillten und anschwellenden Sturm von Rhetorik. Mit anderen Worten, Rodin war ebenso sehr der Erbe und Vollstrecker der französischen Romantik.

- "I'll lay myself down in the wilderness en i will not regret a thing i did!!" 1917 - A. Rodin

Höhe 3,5 cm, Breite 9 cm, Tiefe 13 cm.

Hand eines Pianisten ist lieferbar in Resin und in Bronze, zieg in nachfolgen Menü for die richtige Ausführung an




Ab € 119






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