Auguste Rodin


Rodin ist einer der größten Bildhauer aller Zeiten und wurde 1840 geboren - also zeitgleich mit berühmten Malern des Impressionismus wie z. B. Monet.
Berühmt wurde Rodin erst 1880. Bis 1880 arbeitete er in verschiedenen Dekorationsunternehmen und Ateliers. Seine Werke fanden keine Anerkennung, weil er seiner Zeit weit voraus war. So verdiente er den Lebensunterhalt für sich und seine Familie als Dekorateur.
Rodin nützte die Zeit, um sich Wissen über Kunstgeschichte anzueignen.
Dies ist das sogenannte "Höllentor".
Rodin arbeitete ab 1881 an diesem Werk, im Auftrag des französischen Staates. Nach diesem Werk erhielt Rodin viele Aufträge für verschiedene Skulpturen. In diesem Tor sind also schon die künftigen Werke Rodins angelegt. Das Tor dient als eine Art Versuchsbank für viele später berühmte Skulpturen.
Am "Höllentor" sind insgesamt 186 einzelne Skulpturen zu sehen - und mitten drin "der Denker". Es ist Dante, der berühmte italienische Dichter des Mittelalters.
Als Kind konnte Rodin lange Zeit nicht lesen oder schreiben. Als er im Alter von 9 Jahren noch immer nicht lesen konnte, war sein Vater sehr besorgt, was aus seinem Sohn werden sollte. Doch er hatte große Begabung für das Zeichnen. Ab 1854 besuchte der dann 14-Jährige die Schule für Zeichnen und Mathematik. Beim zufälligen Umgang mit Lehm wurde ihm klar, dass hier seine Begabung lag. Es war eine Art Offenbarung für ihn. So wurde Rodin schließlich Bildhauer.
Dies ist eine von Rodins Skulpturen:
L'Age d'Airain, "Das Eherne Zeitalter".
"Der Kuß" ("Le baiser").
Auch diese Skulptur stammt aus dem "Höllentor", Rodin vergrößerte sie.Es ist die Darstellung der Liebe und des Verlangens von zwei Menschen.
"Die Hand Gottes".
Diese Skulptur ist die Darstellung einer Idee - also ein Symbol:
Dargestellt ist die Hand Gottes, der Mann und Frau erschuf.
Hände hatten für Rodin große Bedeutung.